reflections

Nur ein Wort

Es ist nur ein Wort und dennoch kann es mich glücklich machen

Es ist nur ein Wort und dennoch warte ich sehnsüchtig darauf es zu hören

Es ist nur ein Wort und dennoch kann es meine Welt zum einstürzen bringen

Es ist nur ein Wort und dennoch kann es für mich alles bedeuten

Nur ein Wort. Aber warum ist es dann so wichtig für mich? Vielleicht bin ich es, die einem einzigen Wort die Macht gibt, über mein Wohlbefinden zu entscheiden, ich bin es, die so viel von einem Wort abhängig macht. Es liegt an mir, dem entgegenzutreten, denn ich kann entscheiden welche Bedeutung ich einem Wort zukommen lasse!

 

1 Kommentar 24.10.09 10:36, kommentieren

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Schwerelos

Schwerelos gleite ich durch die Welt.

Ich esse nicht, ich habe alles unter Kontrolle.

Ich bin stark, viel stärker als Hunger, ich habe Macht über mich.

Ich fliege, betrachte die Welt von oben.

Die anderen schaffen das nicht, ich lächle.

Ich fliege, über die Welt hinaus, zu den Sternen.

Schwerelos, ich fliege.

Plötzlich gibt es einen lautern Knall, Schmerzen, ein Schrei.

Ich bin gefallen, gestürzt, bleibe liegen.

Wo ist die Kraft, die Macht?

Ich habe mich selbst betrogen, habe meine eigene Kraft geraubt, in der Ilusion, Stärke zu zeigen.

Habe mich selbst zu Fall gebracht.

War es das wert?

Ich frage dich: Ist es das wert?

1 Kommentar 22.10.09 15:18, kommentieren

Auch wenn es aussichtslos erscheint...

Warum ich? Was habe ich bloß falsch gemacht? Eine Familie zerbricht, mein Leben zerfällt. Ich bin zu jung um zu verstehen, zu klein um genug Kraft aufzubringen. Mir fehlen die Worte um Hilfe zu suchen, niemand gibt mir eine Chance zu reden. Wo ist das offene Ohr, die wärmende Hand? Wo ist der Vater, der mich behutsam schützt? Ich zerbreche innerlich, kein Weg scheint mehr ans Licht zu führen.

Aber in dieser unüberwindbar scheinenden Situation beginnt etwas in mir zu wachsen. Es dauert einige Zeit bis ich dieses "Etwas" überhaupt wahrnehmen kann, bis ich es spüre. Langsam breitet es sich in mir aus, erfüllt mich, gibt mir neue Kraft. Ich kann es noch nicht benennen, erst Jahre später werde ich begreifen, dass ich selber an einer niederschmetternden Situation gewachsen bin, dass ich in meinem Schmerz die Chance genutzt habe, einen Neuanfang zu strten. Ich hatte mich unterschätzt, in mir steckt viel mehr, als ich geglaubt hatte. Aber jetzt weis ich, dass mich so schnell nichts aus der Bahn werfen kann. Das Verlorene kommt nicht mehr zurück, ja, das ist traurig. Aber viel Positives wäre mir verwehrt geblieben, viel Neues hätte nicht den Platz in meinem Leben eingenommen, den es jetzt bewohnt. Aus diesem Grund ist wohl jede Krise des Lebens eine neue Chance, die wir erkenne und wahrnehmen sollten...

Du bist stärker als du denkst!!!

1 Kommentar 22.10.09 14:57, kommentieren



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