reflections

Schwerelos

Schwerelos gleite ich durch die Welt.

Ich esse nicht, ich habe alles unter Kontrolle.

Ich bin stark, viel stärker als Hunger, ich habe Macht über mich.

Ich fliege, betrachte die Welt von oben.

Die anderen schaffen das nicht, ich lächle.

Ich fliege, über die Welt hinaus, zu den Sternen.

Schwerelos, ich fliege.

Plötzlich gibt es einen lautern Knall, Schmerzen, ein Schrei.

Ich bin gefallen, gestürzt, bleibe liegen.

Wo ist die Kraft, die Macht?

Ich habe mich selbst betrogen, habe meine eigene Kraft geraubt, in der Ilusion, Stärke zu zeigen.

Habe mich selbst zu Fall gebracht.

War es das wert?

Ich frage dich: Ist es das wert?

22.10.09 15:18

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